Ab einem bestimmten Automatisierungsgrad ist es nicht mehr möglich, alle Funktionen über einfache Elemente am Bedienpult abzudecken.
Ab diesem Level wird in das Bedienpult ein MS-Windows Touch-Screen-PC integriert, über den der Bediener dann über eine entsprechende Menüführung direkt auf die einzelnen Funktionen Zugriff hat. Z.B. der Zugriff auf Sollwerte (Drehzahlen, Positionen von Verfahreinheiten, etc.) einzelner Maschinenteile oder ein Überblick über die Zentralschmieranlage der Maschine erfolgen dann nur noch über die Maschinenvisualisierung.
Die Anmeldung erfolgt wie bei einem Office-Rechner üblich mit Benutzerkennung und Passwort. Über dieses Login können dann verschiedene Benutzerrechte realisiert werden. So hat z.B. das Wartungspersonal andere, evtl. umfangreichere Zugriffsrechte, als das Bedienpersonal. Denkbar ist auch, dass der normale Maschinenbediener nur einen kleinen Teil der Sollwerte ändern kann, ein Schichtführer dagegen kann komplett neue Voreinstellwerte für ein neues Produkt anlegen.
Relevante Prozessdaten wie Temperaturverläufe können ebenfalls visualisiert bzw. dargestellt werden. Maschinenvoreinstellungen können gespeichert und wieder geladen und Schicht- bzw. Taktprotokolle zur Dokumentation der laufenden Produktion bzw. zur Erfassung von Störzeiten zur Produktionsoptimierung geführt werden.
Diese Daten können dann in ein Windows-File-System abgelegt und dann entsprechend wieder aufgerufen und vom Bedienpult aus auf einem optionalen Drucker ausgegeben werden.
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