Nicht nur aus ökologischer Sicht betrachtet, sehen wir im Kokslosen Kupolofen ein Schmelzverfahren für die Zukunft:
Durch den Einsatz des Primärenergieträgers Erdgas und dem hohen thermischen Wirkungsgrad ist diese vergleichsweise neue Schmelzvariante in der Lage, Ressourcen zu schonen und den Ausstoß an CO2 zu reduzieren. Die getrennte Zuführung von Energieträger und Schmelzmaterial sowie eine stufenlos regelbare Brennersteuerung gestatten darüber hinaus eine flexible Produktionsweise. Die Emissionen von NOx, CO, SO2 sowie der Staubausstoß liegen deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten.
Der Gasverbrauch je Tonne Flüssigeisen beträgt ca. 49 Nm³/h (ca. 530 kWh) bei einer Abstichtemperatur von 1420 °C. Als Einsatzmaterialien können Stahlschrott, Gussbruch, Kreislauf, Roheisen sowie Schlackebildner verwendet werden. Je nach Bedarf wird das Eisen anschließend vergossen oder in einem Induktionsofen auf die erforderliche Analyse und Temperatur eingestellt.
Großer metallurgischer Vorteil des Ofens ist der niedrige Schwefelgehalt des erschmolzenen Basiseisens mit ca. 0,01%!
Um gleichmäßige Schmelzbedingungen zu garantieren, ist der Ofen mit modernen Gasbrennern ausgerüstet. Jeder Brenner verfügt über eigene Gas- Luft und Sauerstoffventile zur genauen Regelung der Brennerleistung. Hierdurch ist außerdem die Schmelzleistung den jeweiligen Erfordernissen einfach anzupassen.
Für eine erste Bearbeitung reichen uns nur wenige Angaben aus, die Sie uns hier an dieser Stelle online zukommen lassen können.
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