Ausführung | Verwendungsbereich |
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Unterflurhydranten der Baureihe 304 und 305 entsprechen den Anforderungen und Prüfungen der DIN 3221, DIN 3321 und EN 14339 sowie der DVGW Prüfgrundlage VP 325 und besitzen eine DVGW-Baumusterprufung.
Alle eingesetzten Werkstoffe entsprechen den KTW-Empfehlungen des Umweltbundesamtes und dem DVGW-Arbeitsblatt W270.
Darüber hinaus werden in zahlreichen Punkten die Anforderungen der Norm sogar noch ubertroffen, wie z. B. bei einer Restwassermenge von ca. 10 cm3 (Normforderung: 80 cm3) oder der Durchflussmenge, die 132 m3/h betragt (Normforderung: 110 m3/h).
Auf Anfrage konnen die Hydranten serienmasig mit einem selbstschließenden Klauendeckel aus Epoxy-beschichtetem Edelstahl versehen werden.
Die wichtigsten Elemente
- Einteiliges, innen und ausen emailliertes Gehäuse
- Angegossene und durchemaillierte Entleerungsöffnung
- Werksseitig montierte Flanschdichtung aus EPDM mit Stahleinlage
- Doppelabsperrung mit EPDM-beschichteter Stahlkugel (305)
- Dichtkolben kpl. mit Polyurethan-Elastomer beschichtet
- Massive Kolbenstange aus rostfreiem Stahl
- Führungsstück aus Messing
- Bewahrte Spindellagerung
- Selbsttätiger Mundungsverschluss aus EPDM
- Bajonettklaue mit Messingring und Guss-Schutzdeckel mit Nirokette
Werkstoffe und technische Eigenschaften
Das einteilige Gehäuse des Unterflurhydranten Typ 304 bzw. 305 ist aus duktilem Gusseisen und durchgehend emailliert. Der robuste Dichtkolben ist ebenfalls aus duktilem
Gusseisen. Er ist strömungstechnisch optimal geformt und komplett mit hochwertigem, hydrolysefestem Polyurethan ummantelt.
Die Konstruktion dieser Unterflurhydranten ermöglicht den nach DIN 3321 geforderten Druckwasserschutz. Das Druckwasser tritt beim Öffnen des Hydranten erst dann aus dem Hauptrohr in die Saule, wenn die Entleerungsöffnung der Säule verschlossen ist.
Genauso wird beim Schliesen die Entleerungsöffnung erst dann wieder geöffnet, wenn das Hauptventil sicher verschlossen ist. Dadurch wird das Austreten von Druckwasser verhindert und das verbleibende Restwasser kann abfliesen.
Typ 304 verfügt uber eine einfache Absperrung; Typ 305 dagegen hat eine doppelte Absperrung. Dabei übernimmt eine zusatzliche Dichtkugel die Abdichtung, wenn unter Druck das Gestänge gewechselt wird. Mit der Doppelabsperrung muss die Leitung nicht drucklos
sein und es wird kein zusatzlicher Hydrantenschieber benötigt.
Die Spindel ist durch die Verwendung von zwei O-Ringen wartungsfrei gelagert, dabei garantiert das gerollte Spindelgewinde eine hohe Verschleisfestigkeit. Im Reparaturfall gibt die Markierung am Hydrantenkopf Auskunft uber die Rohrdeckung, um die passende Gestangelange zu ermitteln. Zusätzlich sorgt die serienmäßige Gestängesicherung fur Sicherheit beim Gestängewechsel.
Der Einbau und Betrieb erfolgen nach den Richtlinien des DVGW-Arbeitsblattes W 331.
Für technische Einzelheiten bieten wir Ihnen unseren ausführlichen Formstückkatalog zum Download. Oder Sie fordern einfach unseren Katalog als Handbuch oder CD an - Kontakt.


